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Wassersprudler oder Mineralwasser?

Wasser trinken ist wichtig und gesund. Doch niemand müht sich gerne mit schweren Wasserkästen vom Supermarkt in die Wohnung ab. Wassersprudler sind da eine gute Lösung. Oder etwa nicht?

Am deutschen Markt sind derzeit ausgereifte Sprudler zu finden. Zu den beliebtesten Herstellern gehört Sodastream mit seinen beiden Geräten Crystal und Cool, die im Wassersprudler Test sehr gut abgeschnitten haben. Aber auch Wassersprudler von alternativen Herstellern (Levivo, KitchenAid Artisan oder Rosenstein & Söhne) und auch Alternativprodukte wie Sodaarmaturen und Sodasiphons erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit.

Doch warum entscheiden sich immer mehr Menschen dafür, sich ihren Durstlöscher selber zu Hause herbeizuzaubern und greifen zu den modernen Sprudlern? Die Gründe dafür liegen auf der Hand:

  1. Schwere Wasserkästen gehören der Vergangenheit an

Wir in Deutschland dürfen das Privileg genießen, auf qualitativ sehr hochwertiges Leistungswasser zurückgreifen zu können. Leistungswasser ist das gesündeste Lebensmittel. Statt unhandliche Wasserkästen mit schweren Glasflaschen oder Mineralwasser in umweltschädlichen Plastikflaschen nach Hause zu schleppen, kann man mit den schicken und zugleich höchst zuverlässigen Wassersprudlern sein eigenes Sodawasser herstellen, ganz nach eigenem Geschmack und Vorlieben. Denn die modernen Geräte sprudeln leckeres Wasser, bei dem man die Menge an Kohlensäure selbst bestimmen kann. So hat man auch für den Besuch stets den richtigen Sprudel parat.

  1. Auch für individuelle Geschmäcker

Wie bereits erwähnt, kann man mittels eines Manometers den Sprudelgrad des Wassers einstellen. Zudem steht Nutzern eine große Auswahl an Sirupen und Sirup-Variationen im Supermarkt zur Verfügung, um aus dem Mineralwasser eine gut schmeckende und aufregend prickelnde Fruchtschorle zu produzieren. Ob wenig, mittel oder viel Kohlensäure, Kirsch-, Himbeer- oder Apfelschorle, bestimmt jedes Familienmitglied oder Gast für sich selbst.

  1. Platzsparend

Durch das edle und massive Design machen die Geräte eine gute Figur in der Küche und sparen, im Gegensatz zu den Wasserkästen, auch noch Platz. Somit ist nebst dem Schleppen, das Platz- und Lagerproblem von Wasserkästen und -Flaschen, eines der besten Argumente, sich einen Wassersprudler zuzulegen.

  1. Einfache Handhabung

Wassersprudler sind sehr einfach konzipiert und werden meist über eine einzige Taste betätigt. Das Gerät leitet das Kohlenstoffdioxid auf Knopfdruck direkt vom CO2-Zylinder in das Wasser. Somit wird das Leitungswasser in wenigen Sekunden in einen gesunden und aufregend prickelnden Durststiller verwandelt.

  1. Anspruchsvolles Design

Bereits die ersten Sprudler-Modelle waren mit ihren Plastikflaschen sehr praktisch, konnten aber in puncto Aufmachung und Design nicht wirklich punkten. Mittlerweile wurden die Geräte mit sehr schönen Glaskaraffen ausgestattet, in denen man ohne Bedenken seinen Gästen Wasser servieren kann.

  1. Kinder beschäftigen sich gerne mit dem Wassersprudler

Für viele Kinder mag Wasser nicht besonders spannend sein, denn es gibt eine Menge anderer leckerer Getränke. Doch seinen Durstlöscher selber herzustellen, der auch noch gesund ist, hat doch etwas in sich.

Sprudler sind in verschiedenen, fröhlichen Farben erhältlich und somit auch für Kinder interessant. Kinder lieben es ihr Getränk selber zu erzeugen. Indem sie sich mit dem Wassersprudler beschäftigen, wird zunehmend auf ungesunde Getränke verzichtet. Denn frisch gesprudeltes Mineralwasser kann durchaus erfrischender als eine Cola sein.

 

Doch lieber Mineralwasser aus der Wasserkiste?

Preiswerter als Mineralwasser beim Discounter ist das selbst hergestellte Sprudelwasser aber nicht, da sich die Wechselkosten für eine neue CO2 Kartusche zum Beispiel für den SodaStream Crystal zwischen fünf und neun Euro belaufen. Mit dem SodaStream Zylinder kann man rund 60 Liter Mineralwasser herstellen.

Die Anschaffungskosten für einen günstigen Wassersprudler liegen bei etwa 50,00Euro. Die preiswerten Modelle bestehen zumeist aus Kunststoff, sind mit PET-Flaschen kompatibel und bieten dem Benutzer ein minimalistisches Konzept. Die teuersten Wassersprudler kosten zwischen 150,00 und 200,00Euro. Demnach eignen sich die Sprudler, hinsichtlich der Anschaffungs- und Wasserherstellungskosten, zumeist nur für Vieltrinker. Ob sich das Sprudeln rentiert, hängt auch sehr davon ab, welche Art Mineralwasser man kauft – teures Marken-Wasser oder Mineralwasser vom Discounter – da gibt es große preisliche Unterschiede. Gegenüber dem teuren Marken-Wasser kommt mit selbstgesprudeltem Wasser mit Sicherheit eine deutliche Geldersparnis zur Geltung.

Doch egal, ob Sprudler mit Glaskaraffen oder PET-Flaschen, beide müssen in regelmäßigen Abständen gereinigt werden, damit sich Keime gar nicht erst einnisten können. Außerdem sollte man immer einen zusätzlichen CO2-Zylinder zu Hause haben, da man ansonsten auf dem Trockenen sitzen bleibt, wenn die mitgelieferte Gasflasche verbraucht ist.

Beim Kauf eines Wassersprudlers sollte man sich auch darüber informieren, wo sich die leeren CO2-Zylinder umtauschen lassen. Der Marktführer SodaStream zum Beispiel kooperiert mit zahlreichen Discountern und Supermarktketten wie Galeria Kaufhof, Edekea, Kaisers, DM, Müller, Real und Media Markt.

Und zu guter Letzt, ein Wassersprudler versetzt das Wasser lediglich mit Kohlensäure. Mineralien oder andere Zusatzstoffe werden nicht zugefügt. Wem das eigene Leitungswasser nicht schmeckt, der wird mit einem Sprudler an dieser Tatsache nichts ändern können.